dguv 3 aufkleber anlagenpruefung maschinenpruefung

ESG prüft bundesweit Ihre elektrischen Anlagen, Geräte und Maschinen!

  • +49 2234 99 33 03 33
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • ESG Jubiläumslogo 15 Jahredguv vorschrift 3 pruefung siegel rechtssicher esgESG-Check Logo Geprüft auf Sicherheit
  • Startseite
  • Blog
  • Teilprüfung von elektrischen Anlagen nach VDE ist oft nicht ausreichend und kann die Arbeitssicherheit gefährden

Teilprüfung von elektrischen Anlagen nach VDE ist oft nicht ausreichend und kann die Arbeitssicherheit gefährden

Teilprüfung von elektrischen Anlagen nach VDE ist oft nicht ausreichend und kann die Arbeitssicherheit gefährden Teilprüfung von elektrischen Anlagen nach VDE ist oft nicht ausreichend und kann die Arbeitssicherheit gefährden

Ziel einer Elektroprüfung ist die Gewährleistung eines rechtssicher geprüften Betriebes im Sinne der Arbeitssicherheit. Jede Steckdose, sämtliche Stromverteilungen, Einbauleuchten etc. fallen unter die Prüfpflicht. Im Schadensfall – wie beispielsweise ein Brand, der auf eine geprüfte Steckdose zurückzuführen ist – kann der Arbeitgeber hiermit bei Versicherungen und Berufsgenossenschaften die vollständige VDE Elektroprüfung nachweisen.

Daher ist eine Teilprüfung, bei der 50, 30 oder sogar nur 20 Prozent der Anlageteile geprüft werden, oft nicht ausreichend. Wird bei dieser stichprobenartigen Elektroprüfung beispielsweise nur jede fünfte Steckdose geprüft, kann die Arbeitssicherheit gefährdet sein.

Denn verursacht eine der nicht geprüften Steckdosen den Brand oder versetzt einem Angestellten einen Stromschlag, ist durch die unvollständige Elektroprüfung Ärger mit der Versicherung und den Berufsgenossenschaften vorprogrammiert. Die DIN VDE 0105-100 erlaubt unter Umständen zwar eine Teilprüfung, letztendlich trägt aber der Arbeitgeber die Verantwortung für die sich daraus ergebenden Gefährdungen.

Die DIN VDE 0105-100 gibt vor, dass elektrische Anlagen wie Elektroverteilungen (Sicherungskästen), Raumbeleuchtungen, Steckdosen oder Klima- und Heizungsanlagen entsprechend der Sicherheitsvorschriften in ordnungsgemäßem Zustand zu erhalten sind. Ziel ist die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter, aber auch die Sicherheit für Kunden und Gäste. Dies erfordert regelmäßige und vollständige Wiederholungsprüfungen nach den DGUV Vorschriften.

Die Prüfintervalle hierfür werden im Vorfeld in der Gefährdungsbeurteilung festgelegt. Ziel ist es durch die rechtsichere Prüfdokumentation einen Nachweis zu erbringen, dass die elektrischen Anlagen den Sicherheitsvorschriften entsprechen und keine Gefahr darstellen für Mitarbeiter und Betrieb. Bei einer Teilprüfung jedoch kann nicht garantiert werden, dass sämtliche Defekte und Mängel aufgedeckt wurden.

Stichprobenartige Elektroprüfung gefährdet Rechtssicherheit

Dieselbe DIN VDE 0105-100, die umfassende Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitssicherheit vorschreibt, erlaubt unter Umständen auch Wiederholungsprüfungen in Form von Stichproben. In einer Anmerkung ist formuliert, dass die Wiederholungsprüfung als Teilprüfung durchgeführt werden kann, wenn dies im Einzelfall vertretbar ist.

Doch wer legt fest, ob im konkreten Fall Stichproben genügen und in welchem Umfang diese erfolgen? Und wer trägt die Verantwortung, wenn ein Fehler dann ausgerechnet an einer nicht kontrollierten Stelle zu einem Unfall führt? Die DIN VDE 0105-100 geht hierauf nicht ein, sondern überträgt dem Prüftechniker bzw. dem auftraggebenden Unternehmen die Verantwortung.

Die Norm wiederspricht sich hier selbst wenn sie einerseits verlangt, dass alle Anlagenteile frei von Gefährdungen sein müssen, andererseits aber eine stichprobenartige Elektroprüfung erfolgen kann. Dies birgt die große Gefahr, dass Defekte übersehen werden. Unternehmen, die sich auf eine Teilprüfung einlassen, tragen die Verantwortung und können sich nicht auf die Rechtssicherheit der Elektroprüfung verlassen. Möglicherweise ist die Arbeitssicherheit durch die unvollständige Elektroprüfung für ihre Mitarbeiter nicht gewährleistet.

Prüftechniker entscheidet im Sinne der Arbeitssicherheit

Eine stichprobenartige Elektroprüfung aus Kostengründen kann nicht im Vorfeld im Rahmen von Auftragsabsprachen beschlossen werden. Nur die qualifizierte Elektrofachkraft kann vor Ort entscheiden, ob eine Teilprüfung im Einzelfall vertretbar ist. Sie muss feststellen, ob auch eine unvollständige Elektroprüfung zu dem Ergebnis führt, dass die gesamte Anlage als sicher einzustufen ist. Diese Entscheidung kann weitreichende Folgen für die Arbeitssicherheit haben. Die Schritte, die zu dieser Einschätzung führen, müssen daher plausibel in der Prüfdokumentation aufgeführt werden.

Umfang der Teilprüfung ist nicht geregelt

Die Möglichkeit der Teilprüfung entbindet den Unternehmer nicht von der Verantwortung, dass sämtliche Anlagen geprüft und frei von Gefährdungen im Sinne der Arbeitssicherheit sein müssen. Wenn er sich in Absprache mit der prüfenden Elektrofachkraft dennoch für eine stichprobenartige Elektroprüfung entscheidet, gibt es keine Vorgaben, an denen er sich orientieren kann.

Ob jede zweite, fünfte oder zehnte Steckdose geprüft wird, ist individuell zu entscheiden. In der Regel sollte bei der Teilprüfung, die am weitesten entfernte Steckdose bzw. Stelle gemessen werden, um einen möglichst großen Messbereich abzudecken. Wo diese Stelle liegt, ist allerdings oft nicht erkennbar.

Ob Versicherungen und Berufsgenossenschaften im Schadensfall die Einschätzung, die zur Teilprüfung geführt hat, plausibel finden oder dem Unternehmer eine unzureichende Elektroprüfung aus Kostengründen unterstellen, wird im Einzelfall entschieden. Eine Teilprüfung bedeutet also ein hohes Maß an Eigenverantwortung für Unternehmer und Prüftechniker. Mit einer vollständigen Elektroprüfung aller Anlagenteile ist das Unternehmen auf der sicheren Seite und erfüllt seine Pflicht zur Erhaltung der Arbeitssicherheit.

Egal ob Elektroprüfung in Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Bonn, Dortmund, Hamburg, München oder Berlin: Wir führen für Sie die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 und DGUV Vorschrift 4  bundesweit in den Großstädten und Umgebung durch und gewährleisten die Arbeitssicherheit!

Erstprüfung und Wiederholungsprüfung von elektrisc...
Gewährleistet eine Verbundmessung bei der Gerätepr...

Ähnliche Beiträge

 

Kommentare

Jennifer Boettcher am Montag, 25. Februar 2019 10:47

Ein heikles Thema - gut erklärt!

Ein heikles Thema - gut erklärt!
Gäste - Nicolas am Mittwoch, 27. März 2019 15:33

Sehr viele Details und umfangreich geschrieben!

Sehr viele Details und umfangreich geschrieben!
Gäste
Donnerstag, 12. Dezember 2019
Tipp

Schließen Sie einen ESG-Servicevertrag ab!

Wenn Sie sich für einen Servicevertrag von ESG entscheiden,

  • bieten wir Ihnen zahlreiche Preisvorteile (z. B. Festpreisgarantie).
  • planen und terminieren wir die Durchführung der Elektroprüfung so für Sie, sodass sich der Kosten- und Zeitaufwand für Sie verringert.
  • wiederholen wir die Elektroprüfung Ihrer elektrischen Betriebsmittel selbstständig und pünktlich.

Nehmen Sie bei Interesse am E-Check bitte Kontakt zu uns auf!

Hinweis

Schon gewusst? Die BGV A3 heißt DGUV V3

Einmal Gelerntes vergisst man nicht so schnell. Deshalb liest man immer wieder von der BGV A3. Diese wurde allerdings schon am 1. Mai 2014 in DGUV Vorschrift 3, kurz DGUV V3, umbenannt. Inhaltlich hat sich an der bekannten Vorschrift für die Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel nichts geändert. Grund für die Umbenennung ist die Vereinigung der öffentlichen Unfallversicherungsträger und der Berufsgenossenschaften.

Etwa ein Jahr später trat die neue Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) in Kraft. Ziel war eine Vereinfachung der Regelungen und somit eine optimierte Rechtssicherheit und Schutz der Angestellten.

ESG führt die Prüfung elektrischer Betriebsmittel in diesen Bereichen und Branchen durch:

Kostenlos Informationen anfordern!

Ich interessiere mich für:

Bitte treffen Sie eine Auswahl.
Bitte geben Sie Ihren Firmennamen an.
Bitte geben Sie Ihren Namen an.
Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an.
Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an.

AktualisierenBitte geben Sie die angezeigten Zahlen ein.

  • SWR Suedwestrundfunk
  • Niedersaechsische Landtag
  • Bosch Rexroth Interlit GmbH
  • Deutsche Sporthochschule-Koeln
  • M plus W Group
  • Eigenbetrieb Immobilienwirtschaft Erftstadt
  • DEMLER Spezialtiefbau GmbH Co KG
  • Prisma consult GmbH
  • Kind und Co Edelstahlwerk
  • D und S Sandstrahltechnik GmbH und Co KG
  • Gruener Punkt
  • Polizei NRW
  • Universitaet Duisburg-Essen
  • Easa Facility Management
  • Phoenix
  • SAG Netz und Energietechnik
  • ULMA GmbH
  • Saint Gobain
  • Bundespolizeidirektion Hannover
  • T Mobile
  • Finanzamt Bergisch-Gladbach
  • Minit Deutschland GmbH und Co KG
  • Rhein-Kreis-Neuss
  • Stadt Lohmar
  • Prowo eV
  • BLB NRW
  • Kroschke
  • St Elisabeth Krankenhaus GmbH
  • Lufthansa Technik Logistik
  • Bundesministerium der Verteidigung
  • ZDF
  • Ruhr Universitaet Bochum
  • Edelstahlwerk W Ossenberg
  • ASB
  • Relco Group Germany GmbH
  • DB Schenker
  • Stadt Koeln
  • Anna Katharinenstift
  • WDR
  • Hamon Enviroserv GmbH
  • Perkin Elmer
  • Patrizia Immobilien AG
  • Ricoh
  • LVR-Klinikverbund
  • Siemens Rhein-Ruhr
  • Host Europe GmbH
  • Wunderman GmbH
  • Booking com
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
  • Intec Klebetechniksysteme
  • Bosch Sicherheitssysteme GmbH
  • Carglass GmbH
  • ABUS Kransysteme GmbH
  • Malteser
  • Amtsgericht Leverkusen
  • Deutsche Bank
  • Stadt Euskirchen
  • WOF World of Fitness
  • Kreissparkasse Altenkirchen
  • Continental Emitec GmbH
  • Bollmann GmbH
  • Ziehl Abegg
  • Stadt Bonn
  • KHD Humboldt Wedag GmbH
  • Fachhochschule Koeln
  • DRK Krankenhaus GmbH Saarland

Präqualifizierung:

PQ VOL Logo ESG

Mitgliedschaften:

VDE Logo ESG

BG ETEM Logo ESG

Wir sind offizielles Fördermitglied von:

Greenpeace Logo ESG


Jetzt Preis anfragen